Philipps Updates

Auf dieser Seite informiert Online-Redakteur Philipp Röttgers Euch regelmäßig über die neuesten Absurditäten und Kuriositäten im laufenden Bürgerentscheid. Verfolgt das Theater live mit – stets aktuell und natürlich niemals irgendwie satirisch. Also wirklich, niemals.

Die Sozialliberalen Bonn haben mit Hilfe eines Routenplaners und einer Statistik der Stadtverwaltung, in der das Stadtgebiet in 60 Bezirke unterteilt und diesen die jeweiligen Bevölkerungszahlen zugeordnet werden, berechnet, welches Hallenbad für die Gruppe der 3- bis 10-Jährigen am schnellsten zu erreichen ist, jeweils zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem ÖPNV oder dem Auto der Eltern (jeweilig 25%).

Auf das GA-Interview mit dem OB folgte eine Reihe bemerkenswerter Leserbriefe, die es hier nachzulesen gibt.

Heute gab es einen sehr aktuellen, sehr guten General-Anzeiger Artikel zum Bürgerentscheid. Besonders interessant sind dabei die beiden Kommentare von Andreas Baumann und Jürgen Pohlmann.

Ein Leserbrief aus dem General-Anzeiger vom 10.07. Danke!

Morgen früh zwischen 6 und 10 Uhr werden wir im Radio Bonn/Rhein-Sieg zur aktuellen Thematik der Diskussionkultur im Bürgerentscheid zu hören sein!

Aus einem Artikel von Dr. Michael Faber zur vorzeitigen Wiederbestellung der bisherigen Konzerngeschäftsführer der Bonner Stadtwerke für weitere fünf Jahre.

Ein Leserbrief aus dem General-Anzeiger vom 10.07. Danke!

Ein Leserbrief aus dem General-Anzeiger vom 10.07. Danke!

Die CDU-Ratsfraktion Bonn hat gestern auf ihrer Facebook-Seite in einem Post darauf aufmerksam gemacht, dass die Bürgerinitiativen das neue Bad mit dem Begriff „Zentralbad“ „diffamieren“ würden und wirft „Irreführung“ vor.

Wir haben daraufhin in einem Kommentar auf den Post hingewiesen, dass der Begriff „Zentralbad“ nicht von den Bürgerinitiativen, sondern CDU, FDP und Grünen selbst stammt und auch verwendet wurde.

Dieser Kommentar wurde leider von der CDU-Ratsfraktion bei Facebook gelöscht.

Weiterlesen…

Wer glaubt, dass es im aktuellen Bürgerentscheid „Zentralbad stoppen!“ nur um den Bau oder Nicht-Bau eines Bonner Zentralbades und die Schließung von Franken- und Kurfürstenbad ginge, täuscht sich. Denn selbstverständlich geht es bei der Grundsatzfrage „zentral vs. dezentral“ in Bonn nicht nur um unserer öffentlichen HALLENBÄDER, sondern auch um die Zukunft unserer Bonner FREIBÄDER.

Im Rahmen eines doppelseitigen Features zum laufenden Bürgerentscheid im General-Anzeiger kamen auch die Zentralbad-Befürworter und -gegner zu Wort. Axel Bergfeld plädiert in seinem Beitrag nicht nur für ein „JA!“ im Bürgerentscheid, sondern vor allem für Maß und Mitte.

Wir haben in unserem Mitmach-Paket zur Flyer-Verteilung aufgerufen und mussten wegen der großen Nachfrage direkt 50.000 Flyer und dann noch einmal 25.000 Flyer nachbestellen! Das ist ein großer Erfolg! Danke Team170000! Hier findet ihr die aktualisierte Wahl- und Stimmbezirkskarte, in der die bereits übernommenen Bezirke rot eingefärbt sind.

Es war keine leichte Geburt, aber das Abstimmungsheft der Stadt ist da!

Ruft unter 0228 – 77 23 09 oder 0228 – 77 23 44 an oder schreibt eine Mail an wahlen@bonn.de und bestellt zehn oder mehr Abstimmungshefte und verteilt diese in eurer Bekanntschaft!

Felix Kopinski von den Sozialliberalen forderte Akteneinsicht in die Abstimmungshefte, die der OB wegen ehrverletzender oder eindeutig wahrheitswidriger Behauptungen in Begründungstexten überprüfen lassen wollte.

Fazit: „Der Leiter des Bonner Ordnungsamtes hatte fast ausschließlich Aussagen der Bürgerinititiativen zu bemängeln“ und „bezieht sich […] in einer Überprüfung der Richtigkeit von Aussagen auf Annahmen, die selber nicht korrekt sind.“ 

Daher „drängt sich der Verdacht auf, hier sei eine deutlich einseitige Prüfung erfolgt, die mit allen Mitteln Angriffsflächen gegen die Bürgerinitiativen, zugunsten des Oberbürgermeister-Projektes Zentralbad zu Tage fördern sollte“, denn „letztlich kam auch ein städtisches Juristengremium zu dem Schluss, die Beanstandungen würden keine Korrektur der Texte durch den Oberbürgermeister rechtfertigen.“

Ein Leserbrief aus dem General-Anzeiger vom 04.07. Danke!

Eben noch haben wir vom Bonner Klüngel aus OB, Ratskoalition, Stadtsportbund und General-Anzeiger berichtet, der das Zentralbad kritiklos bejubelt, da geht die Realsatire auch schon weiter [mehr].

 

Das Update vom 02.07., 11:24  dreht sich um den Bonner Klüngel – am aktuellen Beispiel des SWB plus Heftes, in dem das geplante Zentralbad kritiklos bejubelt wird. Hier wird deutlich, wie Oberbürgermeister, Ratskoalition, Stadtsportbund und Generalanzeiger zusammenhängen und voneinander profitieren. 

Lesen Sie das alles im aktuellen Update hier!

  • „Familien für das Wasserlandbad“ werben mit Zeichnungen von Kindern mit Handicap für etwas längst Beschlossenes
  • Neuer Frankenbad-Flyer für den Bonner Norden punktet mit Argumenten 
  • Stadt widmet sich nach den Kindern nun den Senioren und lässt ein Planungsbüro eine Zentralbad-Infoveranstaltung im Margarete-Grundmann-Haus abhalten. Thema: Barrierefreiheit
  • GA-Artikel von 2012 wirbt für Barrierefreiheit im Kurfürstenbad
  • OB leitet den Weltkongress für Nachhaltigkeit in Kanada und will Areal im Landschaftsschutzgebiet in Poppelsdorf bebauen lassen
  • Selbst die Stadt will Dezentralisierung
  • Von Stadt veranstalteter Quartiersdialog durch ein Planungsbüro wird zur Chaos-Veranstaltung.
  • Dritter und letzter Teil der Bürgerradio-Sendung von LoCom ist online

Lesen Sie das alles im aktuellen Update hier!

  • Wie ein Hollywood-Millionär versucht, sich ein Denkmal in Bonn zu setzen
  • Falsch informierte Judo-Clubs klagen gegen keine Klagen
  • Starker Einsatz: Bürgerinitiative gründet sich gegen Bürgerinitiative und kämpft hart für bereits beschlossenen Entschluss der Stadt
  • Kinder, Kinder und noch mehr Kinder als Werbemittel
  • CDU, Grüne und FDP werben in Nein-Flyer mit Gegenüberstellung von 60. Mio. Euro teurem Prestigeprojekt und alten Bädern, deren Verwahrlosung selbst herbeigeführt wurde – das nennt man argumentativ!
  • Was steht in den Abstimmungsheften, dass der OB die Inhalte noch einmal auf „ehrverletzende oder eindeutig wahrheitswidrige Behauptungen“ prüfen muss? Und: Dürfen wir das auch?
  • Die Grünen 2012 vs. Die Grünen 2018: „Ganz vehement für den Erhalt des Frankenbades!“ vs. „Pff, uns doch egal.“
  • Alle-mal-mitmachen-hier

Lesen Sie das alles im aktuellen Update hier!